Update zum Umgang mit Coronavirus bei Beerdigungen

Das Land NRW hat eine neue Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) für NRW veröffentlicht, die am Montag, den 02.11.2020 in Kraft tritt und vorerst bis zum 30.11.2020 gilt.

Daraus folgen diese Vorgaben (Quelle: Bestatterverband Nordrhein-Westfalen e.V.):

Bestattungen und Trauerfeiern bleiben erlaubt, § 13 Abs 2 Nr. 5 CoronaSchVO. Eine Personengrenze ist nicht vorgegeben.

Bei jeder Beerdigung ist der Mindestabstand von 1,50m einzuhalten (Ausnahme wieder für nahe Angehörige, § 2 Abs. 2 Nr. 11 CoronaSchVO ).

Eine Alltagsmaske muss in Trauerhallen immer, bei Beerdigungen unter freiem Himmel aber erst ab einer Teilnehmerzahl von 25 Personen getragen werden (§ 3 Abs. 2 Nrn. 1 CoronaSchVO für Trauerhallen, Nr. 6 unter freiem Himmel),

Der Trauerredner/Pfarrer darf Maske abnehmen (§ 3 Abs. 6 CoronaSchVO)

Eine Anwesenheitsliste muss in geschlossenen Räumen grundsätzlich geführt werden, § 4a Abs. 2 Nr. 7 CoronaSchVO). Unter freiem Himmel nur bei nahen Angehörigen, die den Mindestabstand untereinander unterschreiten (§ 4a Abs. 2 Nr. 8 CoronaSchVO).

Für private Trauerhallen gilt zusätzlich die Personenkapazität von einer Person pro 10qm Geschäftsfläche, §§ 11 Abs. 1 und § 12 Abs. 1 CoronaSchVO.

Trauerkaffees sind nicht Teil der Beerdigung. Da Zusammenkünfte nach Beerdigungen in der Regel in einer gastronomischen Einrichtung stattfinden, die derzeit nicht zulässig sind, sind derlei Zusammenkünfte ebenfalls nicht möglich.

Die zuständigen Behörden bleiben befugt, im Einzelfall auch über die Regelungen der VO hinausgehende Schutzmaßnahmen anzuordnen, § 16 Satz 2 CoronaSchVO. „Zuständige Behörden“ sind die Ordnungsämter, mit Amtshilfe von Gesundheitsamt und Polizei, § 17 CoronaSchVO.

Link zur aktuellen CoronaSchVO: 
https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie

 

Darüber hinaus gibt es natürlich für alle Freunde die Möglichkeit, der Familie auf der Gedenkseite zu kondolieren und dem/der Verstorbenen zu gedenken.